Achtsamkeit
Achtsamkeit ist ein Zustand wacher, vorurteilsfreier Aufmerksamkeit.
Wenn Sie einen Baum sehen und Ihnen bewusst wird, dass es ein Baum, zum Beispiel eine Eiche ist, dann ist das bereits ein Gedanke - das nichtbegriffliche Gewahrsein ist schon vorüber. Achtsamkeit ist jener kurz aufblitzende Geistesmoment, in welchem ihr Blick auf einen Baum fällt und Ihr Gehirn die Erscheinung noch nicht verdinglicht hat. Achtsamkeit ist nicht Denken. Sobald die bewussten Gedanken über etwas einsetzen, stülpen sie der reinen vorurteilsfreien Betrachtung Konzepte, Ideen, Erinnerungen, Phantasien oder Ängste über. Achtsam zu sein, bedeutet, aus diesem Spiel auszusteigen und einfach nur wahrzunehmen, was jeweils als nächstes im Bewusstsein aufsteigt.
Kein einfaches Unterfangen, denn wir sind bereits unser Leben lang daran gewöhnt, unserem Gedankenstrom zu unterliegen. Gegen diese hartnäckige Angewohnheit gibt es nur eine Strategie: ebenso hartnäckig mit den Achtsamkeitsübungen zu sein. Mit ausdauernder Übung werden Sie sich allmählich vom Joch der gedanklichen und emotionalen Verstrickungen befreien.
Eine Praxis der Achtsamkeit kann über zwei Wege erlangt werden, die man am sinnvollsten miteinander verbindet:
Mehr darüber, wie Sie in Ihrem Alltag eine Praxis der Achtsamkeit entwickeln können, finden Sie in meinem Grundlagenwerk Handbuch Stressbewältigung.
Wenn Sie einen Baum sehen und Ihnen bewusst wird, dass es ein Baum, zum Beispiel eine Eiche ist, dann ist das bereits ein Gedanke - das nichtbegriffliche Gewahrsein ist schon vorüber. Achtsamkeit ist jener kurz aufblitzende Geistesmoment, in welchem ihr Blick auf einen Baum fällt und Ihr Gehirn die Erscheinung noch nicht verdinglicht hat. Achtsamkeit ist nicht Denken. Sobald die bewussten Gedanken über etwas einsetzen, stülpen sie der reinen vorurteilsfreien Betrachtung Konzepte, Ideen, Erinnerungen, Phantasien oder Ängste über. Achtsam zu sein, bedeutet, aus diesem Spiel auszusteigen und einfach nur wahrzunehmen, was jeweils als nächstes im Bewusstsein aufsteigt.
Kein einfaches Unterfangen, denn wir sind bereits unser Leben lang daran gewöhnt, unserem Gedankenstrom zu unterliegen. Gegen diese hartnäckige Angewohnheit gibt es nur eine Strategie: ebenso hartnäckig mit den Achtsamkeitsübungen zu sein. Mit ausdauernder Übung werden Sie sich allmählich vom Joch der gedanklichen und emotionalen Verstrickungen befreien.
Eine Praxis der Achtsamkeit kann über zwei Wege erlangt werden, die man am sinnvollsten miteinander verbindet:
- Achtsamkeit im Alltag entwickeln
Unsere täglichen Verrichtungen und Begegnungen sind unsere Übungsfelder - Formale Meditationsübung
In der Einsichtsmeditation wird geübt, die Objekte des Geistes wie Gedanken, Körpergefühle oder Emotionen weder zu unterdrücken, noch ihnen zu folgen, sondern sie wahrzunehmen und sie dann einfach loszulassen.